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Was tun wir?

Speläologie ist das Fachwort für die Höhlenforschung. Sie stellt die Höhle und den Karst ins Zentrum ihrer Untersuchungen und muss dazu Arbeitsmethoden und Forschungsergebnisse vieler Nachbar-wissenschaften heranziehen, für welche die Höhlen nur ein “Randgebiet“ darstellen.
Im weiteren befasst sich die Gruppenwissenschaft der Speläologie mit der Untersuchung des Grund-wassers in Karstgebieten und beurteilt dessen Bedrohung. Der Höhlenforscher ist der einzige Wissenschaftler, der den Wasserwegen ins Bergesinnere folgen kann, um an deren Quelle zu gelangen.

Einige Tätigkeiten aus dem Alltag eines Höhlenforschers:
  >> Höhlen suchen
  >> Einrichten & Erkunden einer Höhle
  >> Vermessung und Höhlenplanzeichnen
  >> Wissenschaftliche Projekte
  >> Kurse
  >>
Höhlenrettung
  >> Fotografie
  >> Höhlentauchen
  >> Exkursionen
  >> Feiern   

 

Wie wird nach Höhlen gesucht?

Als Höhlenforscher werden nicht nur altbekannte Höhlen weitererforscht, sondern auch neue Höhlen gesucht.

Die Suche nach einer Höhle beginnt meistens mit einer vorgängigen Literaturstudie, wobei nach Gebieten mit geeigneten geologische und hydrologische Gegebenheiten gesucht wird, so wie der Beschreibung von allfälligen Karsterscheinungen.
In den Gebieten, in denen Karstphänomene vermutet werden, gilt es, systematische Prospektionen durchzuführen. Das heisst, das ganze Gebiet wird nach Höhlen und anderen wichtigen Karsterscheinungen abgesucht .
Da die meisten Höhlengebiete mehrere Quadratkilometer gross sind, werden die Teilgebiete (Sektoren) ausgeschieden, in denen eine systematische Höhlensuche einfacher durchzuführen ist.

Anlässlich der Prospektion (Höhlensuche) werden im gewählten Sektor diejenigen "Löcher" markiert und fortlaufend nummeriert, von denen angenommen wird, dass sie länger oder tiefer als 10 Meter seien. Bei der Prospektion liegt das augenmerk nicht nur auf den Höhleneingängen, sondern auf alle markanten Karsterscheinungen, die in späteren Schritten dokumentiert werden sollen.